Benchmarks: the secret to an excellent target system. Improve your business processes
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von Dr. Volker Bätz
Das entscheidende Argument für die Konsolidierung von SAP-Systemen ist meist Kostendruck. Für Konzerne oder international tätige Mittelständler empfiehlt es sich aber nicht nur deshalb, die Anzahl der SAP-Systeme und -Mandanten so gering wie möglich zu halten. Benötigte Systemdifferenzierungen - wie Länder oder unterschiedliche Produktsparten - lassen sich über Organisationseinheiten (zum Beispiel Buchungskreise oder Werke) problemlos innerhalb eines Mandanten abbilden. Dies sollte allerdings im Business Blueprint des SAP Solution Managers dokumentiert werden. In einem standardisierten Modell kann diese organisatorische Differenzierung nur schwer ermittelt und abgebildet werden.
Wie können unabhängig voneinander agierenden Landesgesellschaften, die alle in einem SAP-System tätig sind, korrekt und übersichtlich im SAP Solution Manager dargestellt werden? Vor dieser Frage stand jüngst ein großer international tätiger Kunde unseres Hauses.
Aufgabe war es, die Länder mit unterschiedlichen Anforderungen bzw. Prozessnutzung über Buchungskreise abzugrenzen und differenzierte Business Blueprints zu erstellen. Das Unternehmen wollte diese Aufgabe nicht in mühevoller Kleinarbeit manuell lösen. Zum einen um den Aufwand zu reduzieren, zum anderen um die tatsächliche Systemnutzung fehlerfrei zu erfassen. Die Wahl fiel auf RBE Plus for SAP Solution Manager von IBIS Prof. Thome.
Mit dem Werkzeug konnte das Unternehmen ein Dutzend Buchungskreise detailliert untersuchen, miteinander vergleichen und individuell ausgeprägte Business Blueprints erstellen. Zuerst hat das Projektteam ein systembasiertes Template des Business Blueprints erstellt. Dieses wurde anschließend aus der Perspektive der Landesgesellschaften mehrfach evaluiert. Die RBE Plus Scorecards mit mehr als 180 Kennzahlen hat die Bewertung der Analyseergebnisse ergänzt.
Hierbei griff das Projektteam auf den IBIS Blueprint Designer zurück. Unter Anleitung eines Partners konnte das Unternehmen mit dem Werkzeug in wenigen Tagen etliche individuelle Prozesse und Prozessschritte anlegen sowie über 1.500 kundenspezifische Transaktionen und Reports dem Modell zuordnen. Die Ergebnisse lagen nach sechs Wochen vor. Der internationale Konzern konnte damit die identische und voneinander abweichende Systemnutzung aller Landesgesellschaften analysieren.
Das Unternehmen hat nun eine SAP-konforme Lösungsdokumentation, die den Blueprint der Originalelemente aufbaut und somit der SAP für den Support und Upgrades zur Verfügung steht. Zudem profitiert der Kunde von der Evaluierungslogik.
Die Evaluierung des SAP BPR (Business Process Repository) erfolgt nicht nur auf der Transaktionsnutzung. Die RBE Plus Prüfschritte ermitteln auch, welche Prozessvarianten tatsächlich gelebt werden. Durch die RBE Plus Auswertungen kann das Unternehmen die Ergebnisse der Evaluierung jederzeit nachvollziehen.
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